
Video zu „Die Sternengesetze in den öffentlichen Raum“ (youtube, 10 Min.)
Einleitung
Sternfiguren begegnen uns in der Natur in Blüten, Schneeflocken u.v.a., im Mikrokosmos z.B. in Atomstrukturen, im Makrokosmos in den planetarischen Bewegungsfiguren. Die Geometrie der Sternfiguren ist somit einer der wesentlichen Faktoren, auf denen die Ordnung in der Welt beruht. Die verschiedenen Sternfiguren selbst (Fünfstern, Sechsstern etc.) sind dabei allesamt durch einfache harmonikale, d.h. musikalisch-harmonische Gesetzmäßigkeiten verbunden. Die Sternfiguren sind damit ein Bild der allumfassenden, sich in unbegrenzter Mannigfaltigkeit offenbarenden EINHEIT.
Sternfiguren in der Natur
Hier sehen wir zwei Beispiele, eine Schneeflocke (Foto: Wilson A. Bentley 1902) und die Blüte einer wilden Rose. Der Aufbau der Form ist von verschachtelten Sechssternen bzw. einem Fünfstern bestimmt.


Die reinen geometrischen Figuren können wir im Sinne Johannes Keplers (1571-1630) als Urbilder (oder Archetypen) bezeichnen. Archetypen können auf nichts anderes zurückgeführt werden. Sie sind „im Geiste Gottes“, wie Kepler es in seiner Welt-Harmonik ausdrückte.
Weitere Beispiele für Sternfiguren in der Natur und grundsätzliche Erläuterungen zur Geometrie dieser Figuren finden sich im Artikel „Die Schönheit des Sternenorganismus“.
Die Sternengesetze
Die drei grundlegenden Sternengesetze wurden von Hartmut Warm gefunden und in dem Buch „Der Sternenorganismus“ veröffentlicht (dort wurden sie nur noch nicht so bezeichnet). Diese Gesetze sind harmonikal, d.h. in ihnen treten die einfachen Zahlenverhältnisse auf, die auch die musikalischen Intervalle Oktave, Quinte, Quarte etc. bestimmen. Das erste Sternengesetz regelt die Verhältnisse im Einzelstern, das zweite die zwischen den verschiedenen Sternfiguren und das dritte zeigt, daß der Zwölfstern unter allen Sternfiguren eine zentrale Stellung einnimmt. Erläuterungen der drei Gesetze finden Sie hier:
Das Modell des Zweiten Sternengesetzes
Für das zweite Sternengesetz gibt es bereits ein Modell, d.h. eine Realisation dessen, was in Vergrößerung in den Öffentlichen Raum kommen soll. Es besteht aus zwei Ebenen. In der vorderen sieht man die Sternfiguren bis zur Zahl Sieben (theoretisch erweiterbar bis in die Unendlichkeit), ergänzt um Quadrat und Dreieck, welche in der Gesetzmäßigkeit die tragende Rolle spielen. Die hintere Ebene zeigt das Gesetz, man kann sagen, das „Rückgrat“ aus Dreiecken und Quadraten. Größter und kleinster Kreis der Figuren in den beiden Ebenen decken sich jeweils:

Das Ziel

Ziel ist, die drei grundlegenden Sternengesetze in Flächen-Skulpturen in den öffentlichen Raum zu bringen. Neben der reinen Freude an der Geometrie soll damit – in unserer von Egoismus, Vereinzelung und Spaltung heimgesuchten Zeit – das Bewußtsein geweckt bzw. gestärkt werden, daß alles in einer EINHEIT verbunden ist.
Die Skulpturen sollen – soweit möglich – ein Verständnis rein aus der Anschauung ermöglichen. Gleichwohl würden natürlich kurze Erläuterungen auf Tafeln dazugehören. Da die geometrischen Gesetzmäßigkeiten der Sternfiguren harmonikale sind, könnten sie mit Saiten oder Klangstäben in Längen, die von den Figuren selbst vorgegeben werden, auch
hörbar gemacht werden.
Modell und spätere Ausführung
Das jetzige Modell hat eine Größe von 40 * 100 cm und ist aus Aluminium mit einer Wasserstrahl-Schneidemaschine gefertigt worden. Geplant für die Aufstellung ist ein Maß von etwa 2 * 4 m und Edelstahl als Material (Größe und Material ist noch flexibel). In jedem Fall soll die fertige Skulptur auch von ihrer äußeren Erscheinung her mit dem Ziel harmonieren, die Bedeutung der Sternengesetze und die ihnen immanente geistig-seelische Aussage der Allverbundenheit in den öffentlichen Raum auszustrahlen.
Kontakt und weitere Informationen: Hartmut Warm, hw@keplerstern.de