Der Sternenbote – Österreichische Astronomische Monatszeitschrift, 12-2002

Die Signatur der Sphären. Von der Ordnung im Sonnensystem

Abgeleitet aus strengen und modernen himmelskundlichen Grundlagen, wird eine vielschichtige Ordnung aufgezeigt, die in Abständen, Geschwindigkeiten und Drehungen der Körper des Sonnensystems zutage tritt. Der Computer erlaubte auch hier die Berücksichtigung scharfer und aktueller Daten und die Erstreckung auf einen größeren Zeitbereich. Ergänzt durch vorzügliche Strichzeichnungen und Abbildungen, gliedert sich das Werk wie folgt:

Vorwort / 1. Annäherung / Geometrie und Harmonik / Blick zurück und Blick zu den Sternen / Analyse der harmonischen Verhältnisse / Stand der Wissenschaft / 2. Annäherung: Rhythmen, Exzentrizitäten / Venus, Erde, Mars / Unter den Wolken der Venus / Rotationen / Symphonie der Blumen und Sterne / Ausblick in Makro- und Mikrokosmos / Vollendung / Signatur / Anhang: Geometrische und harmonische Grundlagen, Sternfiguren, Astronomische Berechnungen, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Planetarische Tonleitern und besondere Zahlenverhältnisse, Astronomische Daten / Glossar, Quellen, Anmerkungen, Personen- und Sachregister.
Dieses Werk ist eine Fundgrube für alle am Thema Interessierte!

Prof. Hermann Mucke
in Der Sternenbote – Österreichische Astronomische Monatszeitschrift, 12-2002


Walter Kraul Erscheinungen am Sternenhimmel

Nachtrag im Buch “Erscheinungen am Sternenhimmel”

Kurz vor der Drucklegung dieses Buches begegnete ich einer Neuerscheinung, die mir so wesentlich erschien, dass ich sie noch vorstellen möchte: “Die Signatur der Sphären” oder “Von der Ordnung im Sonnensystem” von Hartmut Warm. In diesem Werk wird eine Seite des hier behandelten Themas wesentlich erweitert dargestellt.

Die geozentrischen Planetenbahnen (Seite 102 bis 105) veröffentlichte zunächst Joachim Schulz (Rhythmen der Sterne, Dornach 1963). Hartmut Warm konnte diese und ähnliche Figuren mit modernen technischen Mitteln wesentlich erweitern. Insbesondere verwendete der Autor die hier in den Abbildungen 85 und 90 blau gezeichneten Linien (Walter Kraul meint damit die Raumgeraden, Anmerkung Keplerstern Verlag). Unter Berücksichtigung der Ellipsenformen und der gegenseitigen Beeinflussungen der Planeten fand Warm geometrische Figurationen von eigenartiger Schönheit, die unsichtbar in den Kosmos gewebt werden. Schon beim Durchblättern des anspruchsvollen Werkes fallen diese neuartigen Formen auf. Man liest dieses Buch nicht einfach, man freut ssich zunächst über die neuen Figuren und studiert es dann.

Walter Kraul
in Erscheinungen am Sternenhimmel, S. 133; Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 2002,
1. Auflage; in der 2. Auflage ersetzt durch die Hinweise und das Bild auf S.104 und 106


Hagia Chora – Zeitschrift für Geomantie, Nr. 12/13, Frühjahr/Sommer 2002


Die Signatur der Sphären

Von der Ordnung im Sonnensystem

Nicht nur Johannes Kepler in seiner ”Welt-Harmonik” hat den Versuch unternommen, den inneren Bau unseres Sonnensystems geometrisch-musikalisch zu erfassen; auch andere haben das, mehr oder weniger erfolgreich, versucht. Das jüngste Beispiel dieser Bemühungen ist das Buch des Privatgelehrten Hartmut Warm, das einen das Staunen lehren kann, wenn man sich der Mühe unterzieht, das enorme Material, das er ausbreitet, mitzudenken und geistig zu verarbeiten. Hartmut Warm macht überzeugend deutlich, welche geometrischen Bezüge und Proportionen sich im Planetensystem aufweisen lassen. Es werden Dinge zutage gefördert, von denen man bislang nichts gewusst hat und die geeignet sein könnten, den üblichen Materialismus und Reduktionismus der naturwissenschaftlichen Astronomie zu überwinden. Der Autor behauptet nichts, was er nicht fundiert begründen kann, und er macht dies auf sympathische und unideologische Weise.

Ein kleines, bei Hartmut Warm eher einführendes, vorbereitendes Beispiel: Wenn man die kleinen und großen Halbachsen aller Planeten und die ihnen zugeordneten Proportionen zusammenführt, und zwar sowohl von innen nach außen (Merkur bis Pluto) als auch von außen nach innen (Pluto bis Merkur), so ergibt sich, daß der erste und der vierte Planet in beiderlei Richtung – jeweils im Verhältnis der Doppeloktave 4:1 zueinander stehen. Und: ”Uranus teilt den äußeren Bereich von Pluto bis Saturn zudem recht genau im Oktavverhältnis 2:1.” (Zitat S. 23) Der Text enthält zahlreiche Diagramme, die verdeutlichen, wie komplex die geometrisch-harmonikalen Zusammenhänge im Sonnensystem sind. Wo immer man das Buch aufschlägt, stößt man auf Ergebnisse, die das eigene Denken und Weiterdenken stimulieren.

Das Werk hinterläßt, um das Geringste zu sagen, eine intellektuelle und auch ästhetische Betroffenheit, verbunden mit der zentralen Frage: Wie kommt die verblüffende Anordnung, die hier erkennbar wird, zustande? Gibt es ein Geistprinzip, das all dem zugrunde liegt? Schlussfolgerungen philosophischer oder gar spiritueller Art werden dem Leser selbst überlassen. Sie werden allenfalls behutsam nahegelegt. Die Lektüre dieses Buches lohnt sich auf ganzer Linie.

Jochen Kirchhoff
in Hagia Chora – Zeitschrift für Geomantie, Nr. 12/13, Frühjahr/Sommer 2002, S. 122


PM-Magazin online

Hartmut Warm: Die Signatur der Sphären. Von der Ordnung im Sonnensystem.

Keplerstern Verlag, Hamburg, DM 49 (direkt vom Verlag; sonst DM 58)

Der Name des Verlags ist Programm: Der Autor, über den im Buch nichts zu
erfahren ist, setzt das Programm des großen deutschen Astronomen und
Astrologen fort. Auf über 400 Seiten, versehen mit zahlreichen wunderschönen
Diagrammen (sie gleichen geometrischen Mandalas) erforscht der Autor die
Harmonien des Sonnensystems, mit dem sich seit Kepler niemand mehr
beschäftigt hat. Immerhin gibt es auch heute noch keine Erklärung für das
Titius-Bodesche Abstandsgesetz der Planeten – Warm liefert sie. Für alle
Zahlentüftler und Harmonienforscher.

Peter Ripota, PM-Magazin, veröffentlicht online unter:
(FAQ Nr. 171, Naturwissenschaften und Kulturgeschichte)
http://www.pm-magazin.de/wissen/faq/faq_011008.html
(Link nicht mehr vorhanden)